Aktuelles aus unserm Ortsverband

Geschwindigkeitsreduzierung

 

 zwischen den beiden Bushaltestellen- von der Straßeneinfahrt Kirchenstraße (274-30) bis zur Einmündung Regnitzau (278-30) in Burk  bzw. gegenüber der Straßeneinfahrt Regnitzau (274-30) bis zur Einmündung Stillstraße (278-30) auf zu stellen

Begründung:

 -       Die Bushaltestelle in  Richtung Westen liegt genau in einer unübersichtlichen Kurve, die Haltestelle Richtung  Forchheim nach dieser unübersichtlichen Kurve. Ferner liegt in dieser Kurve eine  Querungshilfe die auch als Schulweg anzusehen ist.

-       Die Gehwegbreite ist hier auf der östlichen Seite auf eine Länge von
ca. 100 m zum Teil nur 65 cm breit, auf der westlichen Seite auf dieser Länge sogar nur 25 cm breit.

-       Da diese Gehwege als Schulweg genutzt werden (auch zu den Schulbussen),  als Weg zur Burker Kirche, zum Burker Friedhof, zum Sportplatz / Sportheim kommt es bei Begegnungen immer wieder vor, dass ein Fußgänger auf die Fahrbahn ausweichen muss. Problematisch wird es, wenn auf der östlichen Gehwegseite Bürger mit Kinderwagen oder Rollator unterwegs sind (westliche Seite nicht möglich!), hier MUSS zwingend von entgegenkommenden Personen auf die Straße ausgewichen werden.

-       Neben dem Sicherheitsaspekt  ist  die Verkehrs- und Lärmbelästigung der Anwohner ein entscheidendes Kriterium für eine Geschwindigkeitsreduzierung

 

Bereits im Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) der Stadt Forchheim wurde durch das Büro PLANWERK festgestellt –Zitat (Seite 122 und 123):

 „Die Fußgängerwege entlang der Ortsdurchfahrt sind an einigen Stellen sehr schmal; auch fehlen dort sichere Wege für den Radverkehr. Eine Lösungsmöglichkeit könnte sein, die Fahrbahn zu verschmälern und auf einer Straßenseite den Gehsteig zu verbreitern.

 Durch eine Geschwindigkeitsreduzierung (Tempo 30) und zugelassenen ruhenden Verkehr im Straßenraum können die Geschwindigkeit reduziert und die Sicherheit für Fußgänger erhöht werden.“

Da der erst genannte Punkt im Augenblick aus meiner Sicht finanziell bzw. durch eine sehr lange Planungs- und Bauphase nicht realisierbar erscheint, sollten der vorgeschlagen Punkt „Geschwindigkeitsreduzierung“ sehr schnell umsetzen.

Die rechtliche Grundlage von Tempo 30 ist Paragraf 45 der Straßenverkehrs-ordnung (StVO). Hier werden streckenbezogene Temporeduzierungen und Tempo-30-Zonen geregelt.

§ 45 Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen

(1) Die Straßenverkehrsbehörden können die Benutzung bestimmter Straßen oder Straßenstrecken aus Gründen der Sicherheit oder Ordnung des Verkehrs beschränken oder verbieten und den Verkehr umleiten. Das gleiche Recht haben sie

5. hinsichtlich der zur Erhaltung der öffentlichen Sicherheit erforderlichen
     Maßnahmen

Zitat:
"Die Straßenverkehrsbehörden ordnen innerhalb geschlossener Ortschaften, insbesondere in Wohngebieten und Gebieten mit hoher Fußgänger- und Fahrradverkehrsdichte sowie hohem Querungsbedarf, Tempo-30-Zonen im Einvernehmen mit der Gemeinde an", heißt es in Absatz 1c.

In der StVO wird die Errichtung von Tempo-30-Bereichen - entweder als strecken-bezogene Temporeduzierung oder als Tempo-30-Zone - in Paragraf 45 geregelt. In der Regel wird die Geschwindigkeit aufgrund von Lärmschutz oder der Sicherheit begrenzt.

 Aufgrund dieser gesetzlichen Grundlage obliegt es einer Kommune den von mir genannten Bereich die Geschwindigkeit zu reduzieren.

 Ferner beantrage ich, eine dauerhafte Geschwindigkeitsanzeige auf der Burkerstraße vom Kreisel Hausen kommend zwischen den Einfahrten „Dorfäcker“ und der Einfahrt „Am Linsengraben“ zu installieren.

Begründung:
Das Ortsschild Forchheim wurde zwar Richtung Westen zur Einfahrt Dorfäcker versetzt, doch konnten die Anwohner und auch ich feststellen, dass die Mehrheit der Fahrzeuge erst ab der Querungshilfe – nach Abzweig „Am Kirschgarten“ ihre Geschwindigkeit verringert.

Die Nachbargemeinden Heroldsbach, Wimmelbach, Oesdorf, um nur ein paar wenige zu nennen, haben durch das dauerhafte Aufstellen von Geschwindigkeitsanzeigen sehr positive Erfahrungen gemacht. Der sehr große Teil der Fahrer reduziert seine Geschwindigkeit  nach dem Erscheinen auf der Anzeige.

 

Auf die Unterstützung des Stadtrats hoffend verbleibe ich

 mit freundlichen Grüßen

 

Holger Lehnard
Stadtrat